Kippfenster

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Todesfalle „Kippfenster“

 

Kaum kommen die ersten warmen Sommertage, wird kräftig gelüftet und das Fenster anschließend gekippt. Dabei bedenken viele Katzenhalter nicht, dass auch ihre Miezen nach draußen möchten. Sie quetschen sich durch das gekippte Fenster und bleiben auf halber Strecke stecken.

 

Alle Befreiungsversuche fruchten nichts. Durch die panischen Versuche dem Fensterschlitz zu entrinnen, rutschen die Tiere immer tiefer in den Fensterspalt. Wird der Stubentiger nicht rechtzeitig von seinem Besitzer entdeckt, zieht sich die Katze unheilbare, gesundheitlich Beeinträchtigungen zu.

 

Dadurch, dass die Katze immer tiefer rutscht, schnürt sie sich die Blutgefäße immer mehr ab. Die Hintergliedmaßen und die Nieren werden kaum mehr durchblutet. Die Katze hat sich irreparable Schädigung zugezogen.

 

Immer wieder werden schwer verletzte Katzen im Tierheim abgegeben, wie z.B. die Katze Minki. Die anhängliche und besonders freundliche Katze hat einen harten Schicksalsschlag hinter sich. Die Samtpfote blieb in einem gekippten Fenster hängen und leidet seitdem an dem Kippfenster-Syndrom, das heißt Minki ist im hinteren Teil des Körpers in ihrer Bewegung eingeschränkt und verliert unkontrolliert Urin und Kot.

 

Der Tierschutz Sauerlach e.V. bittet alle Katzenhalter darauf zu achten, dass sie keine Fenster gekippt lassen. Im Zoofachhandel können spezielle Vorrichtungen erworben werden, die den Fensterspalt mit Netzen schützen.

 

 

 

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